Husky Build Phase 2 – Reichweite

Husky Build Phase 2 – Reichweite 1000 667 Michael

Wie wichtig ist Reichweite auf Reisen. Fakt ist ich kenne keinen wirkliche erfahrenen Reisenden der sagt man braucht zwingend mehr als 300km. Jeder bestätigt aber es entspannt ungemein wenn man weiter kommt. Oliver und ich erinnern uns noch gut daran als 400km kalkulierte Reichweite in Island gerade mal für 250km gereicht haben (lies mehr). Wer sich wirklich in schwieriges Gelände und insbesondere Sand traut muss mit doppeltem Verbrauch kalkulieren und dann sind 300km auf Asphalt eben nur noch 150km. Meist weiß man aber nicht was einen auf einer Route genau erwartet und genau das bedeutet Reichweite entspannt ungemein. Wir haben uns deshalb auch dafür entschieden.

Als Alternativen zum großen Tank bieten sich immer Kanister an und wie Kai in Sibirien eindrucksvoll bewiesen hat irgendwie bekommt man den auch ans Motorrad. Was es mit dem Haken im Bild auf sich hat erfahrt ihr im Bericht (lies mehr) Diese Konstruktion hat die komplette BAM überstanden. Man muss  also nicht zwingend die besseren Varianten permanent mitführen.

Kanister in unterschiedlichen Dimensionen die für den Transport an Fahrzeugen vorgesehen sind findet ihr bei www.rotopax.com bei www.kriega.com gibt es auch passende Halterungen dazu.

Softgepäck Lösungen gibt es auch für diesen Zweck. Vorteil ist hier die Komprimierbarbeit während diese nicht benötigt werden. Lösungen dafür bieten www.desertfox.bike oder www.giantloopmoto.com Mir sind auch Beispiele von anderen Reisenen bekannt die gewöhnliche Wasserbeutel verwendet haben. Es ist jedem selbst überlassen welches Risio er beim Transport von ca. 5 Liter hochentzündlicher Flüssigkeit eingeht. In Deutschland ist es nicht erlaubt am Motorrad zusätzlich Kraftstoff egal in welchem Behältnis mitzuführen.

Um bei dem großen Angebot an Zubehörlösungen rund um Tank oder Rallykit überhaupt eine Entscheidung treffen zu können sind ein paar Basics zu den verwendeten Materialien sinnvoll.

Grob unterscheiden kann man hierbei in 3 Werkstoffgruppen:

  • Metalle wie Stahl und Aluminium
  • Thermoplastische Kunststoffe wie PA=Polyamid (auch Nylon genannt), PE=Polyethylen, und ABS= Acrylnitril-Butadien-Styrol und PC=Polycarbonat
  • Duroplastische Kunststoffe wie Polyester- und Epoxidharze die bei Faserverbundwerkstoffen wie GFK=Glasfaserverstärkter-, CFK=Kohlefaserverstärkter- und AFK=Aramidfaserverstärkter- Kunstoff eingesetzt werden.

Jeder Werkstoff untergliedert sich dann noch in viele weitere Untergruppen was hier aber zur weit führt.

Metalle:

Metalle sind den Ingenieuren immer am liebsten. Sämtliche Berechnungsmethoden, Prüfverfahren sowie Produktionsmethoden sind über Jahrzehnte erprobt und das Bruchverhalten ist relativ gutmütig. Gutmütig bedeutet, dass eine Materialverformung (man spricht von fließen) vor dem Bruch stattfindet oder dieser sich durch Risse ankündigt.

Aluminium hat nur etwa ein Drittel der Dichte von Stahl aber je nach Legierung eine deutlich geringere Festigkeit, so dass die Gewichtsersparnis gegenüber Stahl meist nur ein Viertel bis ein Drittel ist. Ein großer Nachteil von Aluminium ist das es zum verspröden neigt. Biegt man verbogene Aluminiumteile zurück brechen sie meist direkt. Ein vergleichbares Stahlteil fließt besser (es wird im Bereich der Biegestelle dünner) und verliert dadurch an Festigkeit. Stahl ist zudem besser schweißbar als Aluminium, der Festigkeitsverlust im Bereich der Schweißnaht ist deutlich geringer. Aluminium ist leichter und damit kostengünstiger formbar. Für Metalle gibt es aber eine Vielzahl von Maschinen die auch bei Kleinserien akzeptable Preise ermöglichen.

Thermoplastische Kunststoffe:

Thermoplastische Kunststoffe sind deutlich schwerer zu berechnen, weil sie ein stark ausgeprägtes Fließverhalten haben und der elastische Bereich im Verhältnis zu Metallen relativ klein ist. Das macht dafür ihr Bruchverhalten sehr gutmütig. Speziell PA und PE sind auch bei abrasivem Verschleiß (z.B. schleifen) sehr günstig, weil nicht gleich Material herausgerissen wird wie es bei Metallen oder Duroplasten der Fall ist. Die Chemische Beständigkeit ist überwiegend auch hervorragend. Nachteilig ist bei PE die schlechte Lack oder Klebstoffhaftung. PA ist hier günstiger aber am besten ist dafür ABS. PC spielt seinen Vorteil darin aus Transparent zu sein und wird für Scheiben eingesetzt.  Ein großer Nachteil bei Thermoplastischen Kunststoffen ist die Verarbeitung. Die Formen und Maschinen für Spritzguß sind sehr teuer weshalb in der Kleinserie auf günstige Verfahren wie z.B. Rotationsguß oder Tiefziehen zurückgegriffen werden muss. Grundsätzlich sind die Produktionskosten aber relativ hoch.

Duroplastische Kunststoffe:

Anstatt auf Duroplastische Kunststoffe allgemein einzugehen möchte ich mich auf die in unserem Fall relevanten Faserverbundwerkstoffe beschränken. Polyester und Epoxidharze wurden ursprünglich als Gießharze eingesetzt und bei diesem Einsatz stört es wenig, dass sie überwiegend hart und äußerst spröde sind.  Erst in Kombination mit Faserverstärkung erhält man Bauteile die mechanisch attraktive Eigenschaften haben. Die Festigkeit egal ob GFK, CFK oder AFK kommt aus den Fasern. Das Harz hält sie lediglich in Form.  Glasfasern kann man als die günstige Universallösung ansehen. Kohlefasern als den Spezialist für höchste Zugfestigkeit und Aramidfasern weißen die höchste Reißfestigkeit auf d.h. auch bei Zerstörung der Harzmatrix hält das Bauteil noch an den Fasern zusammen. Ein großer Unterschied zu Metallen und den genannten nicht faserverstärkten Thermoplasten ist ihre Anisotropie. Das bedeutet ihre mechanischen Eigenschaften sind nicht in jede Belastungsrichtung gleich sondern hängen von der Orientierung der Fasern ab. Hierin besteht das größte Potential der Gewichtseinsparung bei Faserverbundwerkstoffen, weil kein Material für eine Belastungsrichtung verschwendet wird in der man es gar nicht benötigt. Korrekt ausgeführt sind Faserverbundteile also äußerst belastbar und leicht. Die Herstellung ist bis heute nicht wirklich in der Großserie angekommen und erfolgt günstig für Kleinserien weitgehend in Handarbeit. Passieren hierbei Fehler kann es zur Delamination (=Ablösung der Materialschichten voneinander) kommen. Einen solchen Fehler sieht man dem Werkstück von außen nicht unbedingt an und kann nur zuverlässig über Röntgen oder Ultraschall festgestellt werden. Dieses Risiko gilt auch für äußere Einflüsse wie Stürze. Im Mountainbike Bereich gibt es deshalb Spezialbetriebe die Kohlefaserrahmen prüfen. Faktisch kauft aber aus diesem Grund kaum noch jemand Mountainbikes mit Kohlefaser. Im Sturzfall reagiert ein Faserverbundwerkstoff auch alles andere als gutmütig. Ist seine maximale Belastbarkeit einmal überschritten fließt er nicht er bricht direkt. Zudem können schlecht ausgeführte Laminate Bruchkanten bilden die an Sägezähne erinnern und dementsprechend gefährlich sind. Bei gut aufgebauten Laminaten muss man sich um so etwas aber nicht sorgen.

Was bedeutet das für Motorradkomponenten:

Rally Tower

  • Ein Stahltower wäre wohl definitiv am langlebigsten aber auch am schwersten.
  • Ein Tower aus Faserverbundwerkstoffen ist am leichtesten und kann am besten an die nötige Form angepasst werden verzeiht aber auch weniger Fehler. Da der Tower nur in seltenen Fällen von einem Sturz unmittelbar stark getroffen wird ist das Risiko aber gering.
  • Aluminium stellt den Mittelweg zwischen Stahl und Faserverbund dar
  • PA und PE werden in ähnlichen Konstruktionen wie Aluminium eingesetzt. Speziell im Bereich der üblicherweise vielen Verschraubungen, kann sich hier die im Vergleich geringere Festigkeit negativ auswirken. Ansonsten ist dies ein ähnlicher Mittelweg wie Aluminium.

Tanks

  • Ein Stahltank ist in der Herstellung erstmal teurer wie ein Aluminium Tank, er ist schwerer und er rostet. Aus diesem Grund gibt es auch fast nur noch Aluminium Tanks. Zwangsläufig müssen Metalltanks irgendwo geschweißt werden und diese Bereiche sind ihre Schwachstellen. Werden diese belastungsgünstig gelegt erfordert es umso mehr handwerkliches Geschick einen Tank zu formen. Einfache gekantete Formen erfüllen diese Anforderung sehr wahrscheinlich nicht.
  • PA/PE und ihre Varianten stellen das bevorzugte Material von allen Fahrzeugherstellern egal ob PKW, LKW oder Motorrad dar. Die Materialien lassen sich besonders in Großserien gut und günstig verarbeiten. Ein großer Vorteil stellt selbst bei Kleinserien die hohe Prozesssicherheit dar. Die hohe Abriebfestigkeit und das ausgeprägte Fließverhalten bieten zudem ein hervorragende Überlast und Unfallsicherheit.
  • Faserverbundwerkstoff wird außer in der Luftfahrt meines Wissens nirgends als Tankwerkstoff für die Serie verwendet. Es bedarf ein hohes Maß an Erfahrung und Qualitätskontrolle um einen korrekten Laminataufbau sicherzustellen. Um bei Stürzen und Unfällen ausreichende Sicherheit zu haben ist ein isotroper Laminataufbau erforderlich und es muss mehr Material verwendet werden. Die Gewichtsvorteile kompensieren sich also teilweise.

Fazit

Leider werden nirgends für solche Kits Tests durchgeführt und die Beschreibungen der Anbieter liefern oft nicht die nötige Information z.B. gibt fast keiner an wieviel sein Kit wiegt. Allein anhand dieses Maßes wäre vermutlich offensichtlich, dass das vom Anbieter beherrschte Produktionsverfahren der alleinige Grund für die Materialwahl darstellt. Allgemein ist im Motorradzubehör klar zu erkennen, dass vorhandene Maschinen ausgelastet werden müssen und die Materialwahl deshalb nicht ideal ist und viel Zubehör nur entsteht um das zu erreichen. Neben Glaubensfragen ist es also auch eine Vertrauensfrage für welches Material man sich entscheidet.

Markt

Es ist faszinierend wieviele Anbieter es für diese kleine Nische gibt. Jeder dieser Anbieter bietet ein Rallykit oder Tankkit für die Husqvarna 701 an. Dementsprechend war die Entscheidung nicht ganz einfach.

www.aurora-rally.com – Griechenland
www.pemopa.com – Deutschland
www.braeuer-motorradsport.de – Deutschland
www.safaritanks.com.au – Australien
www.hardkits.com – Australien
www.imsproducts.com – USA
www.specialthings.it – Italien

www.albertodottori.net – Italien
www.rallyandmore.com – Türkei
www.omegafibre.net – Südafrika
www.bikerswarehouse.co.za – Südafrika
www.radegarage.com – Tschechien
www.kit690.com – Rumänien
www.701rally.com – Polen

Kriterium Material & Produktionsverfahren

Für mich kommen nur Tanks in Frage die mit hoher Prozesssicherheit (das trifft bei Handarbeit nie zu) hergestellt werden und die ein gutmütiges Bruchverhalten aufweisen. Folglich sind Metall und Faserverbund beim Tank generell ausgeschieden. Pech für:
www.albertodottori.net – Italien
www.omegafibre.net – Südafrika
www.bikerswarehouse.co.za – Südafrika

Kriterium Ausfallsicherheit

Es soll eine zweite Kraftstoffpumpe verbaut sein. Kraftstoffpumpen und deren im Tank liegende Filter sind häufige Gründe für Liegenbleiber und viele führen sie deshalb als Ersatzteil mit. Die Kosten sind also neutral und einfach einen Schalter umzulegen und mit der anderen zu fahren ist definitiv schöner als an einer 701 die Pumpe oder den Filter zu tauschen. Damit scheiden aus:
www.imsproducts.com – USA
www.safaritanks.com.au – Australien
www.specialthings.it – Italien
www.rallyandmore.com – Türkei

Mit Wasser ist nicht zu Spaßen. Egal ob Island oder Sibirien Wasserdurchfahrten gehören einfach dazu und die Ansaugung abzusenken ist keine Option, daher ist auch das günstige Radekit ausgeschieden.
www.radegarage.com – Tschechien

Tower oder nicht Tower

Es soll kein Rally Tower mit Windschild verbaut sein. Ohne einstellbares Windschild kommt es oft zu Windgeräuschen. Diese sind abhängig von Sitzposition und Größe und ohne Probefahrt extrem schlecht einzuschätzen. Außerdem stört das Windschild beim Filmen und Fotografieren vom Motorrad. Folgende Kits werden nur mir Rallytower angeboten und scheiden daher aus:
www.pemopa.com – Deutschland
www.braeuer-motorradsport.de – Deutschland
www.kit690.com – Rumänien
www.701rally.com – Poland

Letzte Wünsche

Der Krümmer soll nicht unter dem Motor verlaufen damit er bei einem Einschlag auf einen Stein nicht zerdrückt wird. Zudem soll das ganze legal in Deutschland gefahren werden dürfen. Die erforderlichen Prüfungen haben nur die KTM Rally Tanks. Mit Metalltanks wäre die Eintragung alternativ auch möglich gewesen damit scheidet als letzter aus:
www.hardkits.com – Australien

Entscheidung

Übrig bleibt damit nur

Der Preis des Kits ist in Anbetracht dessen was die OEM-Teile kosten eher gering. Trotzdem ist der Preis dieses Kits eine stolze Summe, insbesondere wenn man sie zum Beispiel mit der Lösung von z.B. IMS vergleicht. Der Vergleich ist aber auch unvollständig. Beim Super 701 Kit, ist zusätzlich ein Carbon Motorschutz, ein besserer Sitz und die zweite Pumpe mit dabei. Zubehör das man sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gekauft hätte. Wer also mit dem Gedanken an solche Kits spielt sollte sehr genau vergleichen was er wo bekommt.

Speziell im Reisebetrieb sollte man ein Tankkit auch nicht auf die reine Erhöhung der Reichweite beschränken. Durch den Hecktank und das Gepäck wird das Vorderrad an der Husqvarna 701 schnell sehr leicht. Als Folge kann es dann z.B. in kniffligen Steigungen passieren, dass das Vorderrad nicht oder kaum mehr auf Lenkbewegungen reagiert. Die etwa 7kg für das Tankkit und 12kg für 16l zusätzlichen Kraftstoff verbessern, deshalb auch die Gewichtsverteilung und damit die Fahrbarkeit des Motorrads. Kanister sind hier der falsche Ansatz, weil auch diese nur hinten befestigt werden können und somit das Fahrverhalten weiter verschlechtern. Ein weiterer Vorteil ist, das betanken des Hecktanks kann meistens entfallen weil die 16l vorne für 90% der Zeit völlig ausreichend sind. Mit den zwei Einfüllstutzen muss auch der Tankrucksack zum betanken nicht demontiert werden. Weil der Tankrucksack nicht auf dem Einfüllstutzen sitzt wird er auch nicht mit Kraftstoffdämfen kontaminiert.

Bevor es losgeht

Für solche komplexe Umbaumaßnahmen hat Aurora die wichtigste Grundregel auch direkt in die Anbauanleitung geschrieben:

  • Die Werkstatt muss ordentlich sein, wer lange sucht verliert den letzten Gedanken und macht mehr Fehler.
  • Das erforderliche Werkzeug sollte bereit liegen
  • Sämtliche anzubauen Teile werden auf einer sauberen Fläche ausgelegt um den Überblick zu behalten.
  • Sämtliche temporär abgebauten Teile werden systemmatisch abgelegt (z.B. die 4 Schrauben der Airbox werden zur Airbox gelegt)
  • Montagematerial von Teile die nicht wieder angebaut werden verpackt man am besten direkt in Tüten und befestigt diese an den Teilen (z.B. Seitenverkleidungen)

Abgebaut und durch Teile aus dem Kit ersetzt:

Irreversibel veränderte Originalteile:

Neu hinzukommen:

Dinge aus dem Kit die wir nicht genutzt haben:

  • Die Seitenverkleidungen haben wir durch einen Eigenbau ersetzt. Unserer Version ist steifer und erlaubt den Anbau von Zusatztaschen.
  • Die Tachohalterung war für uns nicht nötig weil wir die Originalhalterung beibehalten haben.
    => nützlich bei alternativen Rallyvorbauten
  • Die Kabelführung hätte eine Kollision der Kabel mit den Blinkern verursacht und ist bei Beibehaltung der Originalampenmaske nicht nötig.
    => nützlich bei alternativen Rallyvorbauten
  • USB-Steckdosen an beiden Bikes hatten wir andere Konzepte zur Stromversorgung unserer elektronsichen Helferlein.

Wie bei allem gehört ist auch für die Produktion eins solchen Kits Know How erforderlich. In einem solchen Nischenmarkt kann man kaum von ausgiebigen Tests ausgehen und das Wissen und die Erfahrung des Anbieters ist letzendlich dominant ausschlaggebend über die Qualität und Funktion des Kits. Ein paar Beispiele die auch als Kunde nice 2 know sind habe ich deshalb hier beschrieben.

Einige Tücken hatte der Umbau schon. Der ohnehin schon knifflige Anbau des Auspuffs wird durch das Kit z.B. nicht einfacher. Jetzt wo es montiert ist und aller funktioniert sind wir aber glücklich. Die Reichweite beruhigt und die zweite Pumpe auch. Theoretisch kann man die Pumpe des rechten auch in den linken Tank umbauen, sollte dieser undicht sein. Zudem sind die Tanks erstaunlich leicht abzunehmen. Den linken Tank kann man z.B. auch mal beruhigt als Reservekanister für einen Mitreisenden benutzen (ggf. erst den Hecktank leerfahren um ein ungleichmäßige Gewichtsverteilung zu vermeiden).

Größter Nachteil des Kits ist definitiv die Verfügbarkeit der Tanks. Eine Charge ist meist in kurzer Zeit vergriffen. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass man während einer Reise einen defekten Tank nicht austauschen kann. Trotzdem würde ich nach der Erfahrung mit meiner 990er deshalb nie wieder einen Sturzbügel anbauen (lies mehr). Zum einen ist keiner verfügbar zum anderen ist eine Tasche direkt am Tank viel sinnvoller. Sie dämpft den Stoß auf den Tank und sichert so das Überleben von Tank und Rahmen.

Langzeiterfahrung folgt sobald vorhanden …

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