Tag 21, 2016.07.29 Chilchi

Tag 21, 2016.07.29 Chilchi 1000 667 Michael

Als wir den Aschenbecher verließen, erwähnte Kai, dass er einige gekaufte Wasserflaschen verloren hatte und lieber im nahegelegenen Eisenbahnlager nach Wasser fragen möchte. Es war schwer, die Einladung zum Frühstück abzulehnen. Der Tee dem sie uns gaben sah zwar aus wie unser Sumpfwasser schmeckte aber sehr viel besser. Ich fühlte mich ein wenig beschämt schon wieder Hilfe brauchen zu müssen. Also verließen sie, überquerten die Eisenbahn mit den neuen Brettern, die ich am Vortag gemacht hatte und setzten die Reise fort. In Chilchi wartete die nächste Überraschung. Als ich den Laden fand, wurden wir zu einer Trauerfeier eingeladen, die gerade im selben Gebäude stattfand. Richard und Sergei luden uns nicht nur zum Essen und natürlich trinken ein. Sergej, der Chef der örtlichen Feuerwehr, lud uns ein die Nacht im Feuerwehrhaus zu bleiben.

Richard folgte kurze Zeit später und es gab keine Option die nächste Einladung in Saschas Banja (= Russische Sauna) auszuschlagen. Wir tranken Bier, aßen Bär, schwitzten zusammen und schlugen uns mit Birkenzweigen. Als wir mit Sergei gehen wollten gab Sascha uns noch ein Stück vom Bär und etwas Gemüse aus seinem Garten auf dem Weg. Wir waren sehr dankbar. Zurück im Feuerwehrhaus kopierte Dennis einer von Sergeis Feuerwehrmänner mir ein paar Ukrainische Musikstücke und ich hoffte, dass wir zumindest ein paar Klamotten waschen können. Ich hatte eine Waschmaschine gesehen, aber Dennis erklärte, dass sie nicht funktioniert. Ich beschloss, mein Buff von Hand zu waschen um am nächsten Tag wenigstens einen frischen Geruch in der Nähe meiner Nase zu haben.

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